IG Metall Mainz-Wiesbaden und Betriebsrat zur Übernahme des Mercedes-Standorts Mainz durch die Merbag Gruppe: Tarifbindung und gute Standards bleiben, Betriebsübergang positiv bewertet – Mitbestimmung bleibt entscheidend

17.09.2025 | Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen mit der Merbag-Gruppe ziehen die IG Metall Mainz-Wiesbaden und der Betriebsrat des Mercedes-Standorts Mainz eine positive Bilanz. Für die 230 Beschäftigten konnte ein sehr gutes Ergebnis für den Betriebsübergang zum 01.12.2025 erzielt werden.

„Die Verhandlungen waren von Ernsthaftigkeit und gegenseitigem Respekt geprägt. Wir haben ein Ergebnis erreicht, das die Interessen der Beschäftigten in zentralen Punkten berücksichtigt“, erklärt Javier Pato Otero, Erster Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Mainz-Wiesbaden. „Darum stehen wir dem Betriebsübergang positiv gegenüber.“ Auch die Betriebsratsvorsitzende Dorit Kröber betont: „Wir haben in einem fairen Prozess tragfähige Lösungen gefunden, die den Kolleginnen und Kollegen Sicherheit und Perspektive am Standort in Mainz geben. Gleichzeitig wissen wir, dass die eigentliche Arbeit mit Merbag, Betriebsrat und IG Metall erst jetzt beginnt. Einige Detailfragen müssen im weiteren Verlauf geklärt und sollten im Sinne der Beschäftigten weiter positiv gestaltet werden."

Mitbestimmung als Grundpfeiler der Zusammenarbeit

Ein besonderer Schwerpunkt bleibt die Rolle der Mitbestimmung. „Für uns ist klar: Die Mitbestimmung muss ernst genommen werden. Das haben wir in den letzten Jahren bei der Mercedes Niederlassung Mainz bewiesen – und das soll auch bei Merbag gelten“, betont Kröber.

Pato Otero ergänzt: „Die Stärke dieses Standorts liegt nicht nur in den Produkten und Dienstleistungen, sondern auch in einer geprägten Kultur von gelebter Zusammenarbeit und Beteiligung zwischen Belegschaft, Betriebsrat, IG Metall und Geschäftsführung. Daran wollen wir weiter anknüpfen.“

Positiver Blick nach vorn

Die IG Metall und der Betriebsrat sehen im Betriebsübergang eine Chance, gemeinsam mit Merbag den Standort Mainz zukunftsfest zu gestalten. „Wir gehen diesen Schritt mit Optimismus – aber auch mit der klaren Erwartung, dass Zusagen eingehalten und gute Standards fortgeführt werden“, so Otero abschließend. 

 

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